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Archiv

Hier sind Veranstaltungen und Ereignisse aus füheren Jahren aufgelistet.

Frühlingslesung 2018

Das schönste Ei der Welt

Frühlingslesung in Wagenfelder Bücherei

Bei der traditionellen Frühlingslesung fanden trotz des eisigen Wetters 17 Kinder und acht Erwachsene den Weg in die Kellerräume der Bücherei an der Auburg-Schule Wagenfeld.

In der frühlingshaft geschmückten Bücherei lasen Ines Nixdorf und Marion Schwarze aus folgenden Büchern vor:
„Hurra der Frühling ist da“ von Kazuo Iwamura wurde von Ines vorgetragen.
Marion hat „Das schönste Ei der Welt“ von Helme Heine und „Alles gefärbt mit dem kleinen Raben Socke“ von Nele Moost gelesen.

Danach hat Ines Fingerspiele absolviert und eine Mitmachgeschichte, an der die Kinder aktiv mitwirken konnten, erzählt.

Bevor sich alle am Buffet mit selbst gebackenen Kuchen, Keksen, Brötchen etc. stärken und den Nachmittag ausklingen lassen konnten, trug Ines eine Ostergeschichte vor ,um die Gäste auf die baldigen Feiertage einzustimmen.

Lesung Leni Rempe

Am 25. 10.2017 fand in der Oberschule Wagenfeld die Lesung mit Leni Rempe statt.

„Die Lunge füllt sich…“
Lena Rempe liest aus ihrem Erstlingswerk

Wagenfeld – „Wagenfeld kann Kultur“, freute sich Stephan Kawemeyer, Vorsitzender des Fördervereins der Oberschule Wagenfeld, mit Blick auf die große Besucherzahl. Gut 120 Interessierte waren am Mittwochabend zu der Lesung mit Lena „Leni“ Rempe in das Foyer der Schule gekommen.

Neben dem Förderverein zeigten sich der Interessenkreis Bücherei Wagenfeld sowie die Leitung der Oberschule – alle drei Initiatoren der Lesung – überwältigt von der Resonanz. Die Sitzgelegenheiten reichten gerade so aus.

Kawemeyer moderierte den Abend, Marielena Behning steuerte einen musikalischen Beitrag bei, Getränke wurden gereicht.

Lena „Leni“ Rempe ist 24 Jahre und in Wagenfeld aufgewachsen. Sie schloss eine Lehre als medizinische Fachangestellte ab, lebte ein Jahr in der Lüneburger Heide, bevor sie ihr Weg nach Berlin führte. Dort lebt sie seit ein paar Jahren und holt gerade ihr Abitur nach mit den Leitungskursen in Deutsch und Spanisch. Im Juni wurde ihr erstes Buch veröffentlicht. „Ferngesteuert – Freiheiten ohne Freiheit“. Gedruckt wurden 500 Exemplare, von den bereits 450 verkauft sind. „Und nach dem heutigen Abend wird es ausverkauft sein“, zeigte sich Stephan Kawemeyer überzeugt. Aber Interessenten können beruhigt sein, es wird eine weitere Auflage geben.

Fortsetzung noch ungewiss

„Ob es einen zweiten Teil geben wird, weiß ich noch nicht“, erzählt die junge Autorin, bevor sie auf der Bühne am Tisch Platz nimmt, um aus ihrem Erstlingswerk zu lesen. Die Hobby-Fußballerin verrät aber, dass sie möglicherweise im kommenden Sommer die Biografie einer ehemaligen Fußball-Nationalspielerin herausbringen wird, mit der sie befreundet ist. „Sie mag meine lockere Schreibweise“, erzählt die 24-Jährige.

In ihrem Buch gehe es um einen inneren Konflikt. Ausgelöst durch Diskriminierung, Ausgrenzung und durch den Verlust eines geliebten Menschen. Diese innere Leere müsse irgendwie kompensiert werden. Sie denke, dass das jeder von uns kennt. Man verdränge und lege unangenehme Gefühle zunächst in eine Schublade, schickt sie ihrer Lesung voraus zum Inhalt des Buches. Dass Problem sei, dass sich diese Schublade irgendwann wieder öffne. Die ,Problemlösungen’ seien oft Alkohol oder Drogen. Und dann beginne der Teufelskreis“, beschreibt die junge Autorin.

„Mischlingskind“ mit Freiheitsdrang

„Svenja ist ein Mischlingskind und hat schon als kleines Mädchen einen sehr ausgeprägten Freiheitsdrang. Regeln und Absprachen sind nichts für die Rebellin. Wie sehr sie diese Freiheit braucht, merkt sie erst, als diese nicht mehr selbstverständlich ist. Als sie nur die Marionette ihrer Cousine ist. Crack wird ihr täglicher Begleiter. Sucht ist eine Krankheit und kein Spiegelbild von Charakterschwäche“, heißt es im Klappentext.

Es ist ihr erster Lesungsabend in Wagenfeld. „Aber bestimmt nicht ihr letzter“, zeigte sich Stephan Kawemeyer sicher, bevor Leni auf der Bühne am Tisch Platz nahm, eingetaucht in Scheinwerferlicht, zur Rechten eine Pflanze, ein Mikrophon vor dem Mund.

„Die Lunge füllt sich“, kommen die ersten Worte über ihre Lippen, der Kopf gesenkt. Gespannte Stille im Publikum. So locker wie ihre Schreibweise ist Lenis Lesung. Eine emotionale Achterbahnfahrt beginnt – nicht nur im Buch, sondern auch für das vielschichtige Publikum.  hwb

Adventsvorlesung 2017

Kerzenschein und Plätzchenduft in der Bücherei Wagenfeld

Weihnachtliche Lesung in der Bücherei
Literatur sowie Kaffee und Kuchen in Wagenfeld

Mehr als 20 kleine und große Gäste waren im Rahmen der Weihnachtslesung in die Bücherei Wagenfeld gekommen.

Ines Nixdorf, Marion Schwarze und Bonnie Huntemann vom Bücherei- Team lasen aus unterschiedlichen Büchern, zum Beispiel ,,Lieselotte feiert Weihnachten“ von Alexander Steffensmeier oder ,,Die Schlittenfahrt“ von Kazuo Iwamura vor. Zwischen dem Lesen wurden Gedichte aufgesagt und Fingerspiele angeboten.

Nach der Lesung ließen das Team und die Gäste den Nachmittag mit heißen Getränken, selbstgebackenen Keksen, Brownies, Nussecken und frischen Obst gemütlich bei Kerzenschein ausklingen. So wurden die Gäste auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt.

Im Bild von links Ines Nixdorf und Marion Schwarze

Adventslesung 2016

Adventslesung in der Wagenfelder Bücherei

Es muss schon große Vorfreude geherrscht haben, dass einige Kinder eine gute Stunde vor Beginn der adventlichen Lesung in der Bücherei saßen und lasen oder malten. Um 15.30 Uhr ging es am Freitag, den 2. Dezember 2016 dann endlich los: 20 Kindergarten- und Grundschulkinder und einige Eltern lauschten bei Kerzenschein und adventlich dekoriertem Stuhlkreis der eindrucksvoll bebilderten Geschichte „Die wunderbare Weihnachtsreise“. Anja aus dem verschneiten Norwegen wird von einem Vogel, einem Pferd, einem Auerochsen und einem Rentier zum Weihnachtsmann geführt. Nach einem Lied ging es mit Pippi Langstrumpf weiter, die endlich mal einen tanzenden Weihnachtsbaum haben will und ihn deshalb auf ihrem eigenen Kopf festgesteckt.

Die Kinder und Eltern stärkten sich nach dieser lustigen Geschichte an Tee, Apfelsaft, Broten und frischem Obst. Nebenbei liehen sie sich einige Bücher aus der umfangreichen Kinderbuchauswahl der Bücherei aus. Weiter ging es in gemütlicher Runde mit einer Geschichte um zwei alte Leute, die zufällig eine Gans finden und sie eigentlich zu Weihnachten schlachten wollen. Die Gans wohnt aber gerne im Haus, geht überall hin mit – sogar aufs Klo – und wächst den beiden Menschen schließlich sehr ans Herz. Ab dann gibt es immer Rotkohl und Klöße ohne Gans zu Weihnachten oder Sauerkraut und Nudeln ohne Gans oder …. Nach einem Lied und Fingerspielen verschwinden im Buch „10 kleine Weihnachtsmänner“ schusselige oder zu freche Weihnachtsmänner auf lustige Weise nach und nach, bis nur noch einer übrig ist. Zu Hause warten dann aber auf den letzten Weihnachtsmann nicht nur die verlorenen Weihnachtsmänner, sondern ein elfter ist auch noch im Weihnachtspaket.

Alle Kinder lauschten konzentriert und unter vielen Lachern Ines Nixdorf und Silke Novak vom Büchereiteam, die über die zahlreichen Besucher sehr glücklich waren und sich schon auf die nächste Lesung im Frühjahr freuen.